… in der evangelischen Kirchengemeinde Fürstenzell
Die evang.-luth. Kirchengemeinde Fürstenzell erstreckt sich „zwischen Donau, Inn und Rott“ und umfasst ein großes Gebiet von Neuhaus, Sulzbach und Neuburg am Inn bis hinauf in den Neuburger Wald kurz vor das Donautal. Knapp 1200 Evangelische leben hier.
Die Christuskirche ist der Mittelpunkt des Gemeindelebens. Sie wurde 1954 in Fürstenzell erbaut, nachdem viele evangelische Kriegsflüchtlinge sich hier angesiedelt hatten. Im Jahr 2003 wurde sie umgebaut und den modernen Ansprüchen der Gemeinde angepasst.

Aktueller Gottesdienstplan für die Karwoche und Ostern:

Karfreitag, 15.00 Uhr,

Osternacht, Sonntag, 5.30 Uhr,

Ostermorgen, Sonntag, 9. 30 Uhr.

Die Abendandacht am Gründonnerstag, das Osterfrühstück am Sonntag und der Emmausgang am Ostermontag fallen aus, die Osternacht ist wegen der Ausgangssperre um eine halbe Stunde nach vorne verschoben (ursprünglich: 5 Uhr). Abendmahl wird derzeit in unserer Gemeinde nicht gefeiert.

Ostern in der Christuskirche

„Er ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“ So begrüßen Christen im Gottesdienst den Ostermorgen und freuen sich über den Hoffnungsstrahl, der in ihr Leben scheint. Gott hat durch die Auferweckung Jesu Christi den Tod überwunden und das Leben seiner Jünger erneuert. Da ist keine Trauer mehr und keine Angst, all das, was niederdrückt, was frustriert und kleinmacht, ist der Freude über Gott gewichen, der unserem Leben eine unzerbrechliche Hoffnung schenkt: Du bist Gottes Kind und im Leben und im Sterben bei Gott geborgen.

Das Osterfest fällt in den Frühling, und das explosionsartige Aufbrechen der Natur, der Halme, die allenthalben aus dem Boden sprießen, der Bäume, die mit Macht ausschlagen und das Land in zartes Grün tauchen, und der Blüten, die für bunte Tupfer sorgen, ist stets als ein Gleichnis für den Lebenswillen Gottes gesehen worden. Jesus selbst hat sein Leiden und Auferstehen mit dem Weizenkorn verglichen, das erst sterben muss, um letztlich viel Frucht zu bringen (Joh 12,24).

Mit dem Blick auf Jesus wenden wir unsere Augen nicht ab von all dem Dunkel, das es in unserer Welt auch gibt. Aber jenseits alles Bedrückenden sehen wir das helle Licht des Ostermorgens. Uns bleibt immer eine Hoffnung, die uns nicht verzweifeln lässt.